Die Korruption hat eine Heimat

Wenn der Vertreter einer Firma, eines Verbandes oder einer NGO die Interessen seiner Firma, seines Verbandes, seiner NGO gegenüber Politikern und Abgeordneten vertritt, dann nennt man das Lobbyismus.

Wenn ein Mandatsträger in seiner Funktion die Interessen einer Firma vertritt, von der er Geld, Reisen und dergleichen bekommt, dann nennt man das Korruption.

Wenn ein Jugendlicher in Hartz IV einen Termin bei der Arbeitsagentur verpasst, dann wird ihm die Grundversorgung gekürzt.

Wenn ein Abgeordneter auch jüngeren Alters sich der Korruption schuldig macht, dann kann man das nicht entschuldigend „seiner Jugend“ zuschreiben, dann hat der zurückzutreten, weil er nichts mehr in der Politik zu suchen hat.

Oder anders formuliert:

Die Korruption hat eine Heimat: CDU. Philipp Amthor ist dort zu Hause.

Mit gebrochenem Herzen

Ich hatte gestern, am 8. Mai, die Möglichkeit, mir die Ansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 75. Jahrestag des Tages der Befreiung live anzusehen. Es war natürlich ein widersinniges Schauspiel, möchte man sagen, mit so wenigen Leuten bei einem so wichtigen Gedenktag. Aber so ist es halt im Moment und vielleicht hilft uns das ja, jenseits von Spektakel der Bedeutung des Tages näher zu kommen.

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CDU: Das Hufeisen soll euch auf die Füße fallen!

Hufeisen

In Thüringen haben CDU und FDP mit den Nazis paktiert. Sie haben sich von Bernd Höcke zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Das ist unfassbar und das muss man anprangern und zwar mit aller Macht. Es ist gut, dass das auch so passiert ist und dass der Druck so stark war, dass dieser Kemmerich auch gleich wieder hingeworfen hat.

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Blaubraune Sprachkosmetik: Freundlich gesagte Nazisachen

Mandic, Räpple und wohl auch Spaniel grölen, drohen und sabbern vor dem SWR. „Wir werden sie aus ihren Redaktionsstuben vertreiben!“ brüllt der eine mit hassverzerrtem Gesicht, der andere grinst teuflisch und fragt sich später „Wer weiß, wie lange wir unsere demokratische Kultur hier noch weiter fortführen können.“ Der mitgereiste Mob brüllt untertänigst das übliche „Lügenpresse“.

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Oh Mann, Boomer

Vorne weg: Ich gehöre auch dazu. Fast perfekt Mitte der Sechziger geboren, bin ich quasi der Prototyp des Boomers. Darauf stolz bin ich nicht. Es scheint, als würde ich einer Generation angehören, die einerseits rumprotzt wie Bolle und andererseits mimosenhaft jammern kann, wie sonst niemand.

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