Twitter, Facebook und Co. werden tatsächlich immer nerviger und deshalb findet ihr mich jetzt auch auf Mastodon. Mal schauen, wie das so läuft und ob mir das gefällt. Wird bestimmt erst mal deutlich nerdiger.
Am Wochenende war ich zum ersten Mal auf der jährlichen Superklausur mit Mitgliederversammlung meines digitalpolitischen Lieblingsvereins D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt. Seither weiß ich, was eine Abstimmung zum Geschäftsordnungsantrag zur ersten Änderung des Änderungsantrages ist. Also so in groben Zügen, in die Details muss ich mich noch reinfuchsen.
Aber der Reihe nach. Erstmal gab’s Geburtstag zu feiern!
Freiburg, Münster, Aachen, Augsburg, Hannover, Leipzig und Ulm möchten in einem Modellversuch die Geschwindigkeit innerorts auf 30 km/h reduzieren. Einer der Gründe, die sehr dafür sprechen ist der immer stärker wachsende Radverkehr, der mehr Platz braucht, als ihm mitunter durch Radwege gegeben wird. Ein Angleichung der Geschwindigkeiten ist da sinnvoll. Das nimmt dem Autoverkehr wenig bis nix und erhöht die Lebensqualität ungemein.
Na gut, die Grünen (oder Kretschmann) haben sich in Baden-Württemberg für die CDU entschieden. Das ist natürlich legitim und vermutlich auch der Wählerwille: Irgendwie grün, aber mit Bremse, damit es nicht weh tut [Jaja, das ist Wähler-Bashing und das darf man nicht. Mir egal. Isso]. Natürlich sind wir Sozen sehr entzürnt [nö, ich war gestern schlicht wütend und bin es noch und will es bleiben] und entsprechend lautstark unterwegs. Das wird selbstverständlich auch verlacht: „Ihr Würstchen!“ [mir würscht, trotzdem wütend und das will ich auch bleiben. Sagte ich das schon?].
Da es nun in Merdingen „drei“ Wahlbezirke gibt, wenn ich die Briefwahl da mal frech mit dazu nehme, kann man ja mal ein bisschen die verfügbaren Daten kauen und schauen, ob man was draus lernen kann. Dazu das Diagramm oben, das ich aus den hier verfügbaren Wahlergebnissen gebastelt habe. Aufgetragen ist jeweils das Gesamtergebnis einer Partei in dunkelrot, die Ergebnisse aus den beiden Wahlkreisen Merdingen-Ost und Merdingen-West in den helleren Rottönen und das Briefwahlergebnis in grau. Erwartet keine vertiefte Analyse, es ist wirklich nur ein bisschen Daten kauen.