Ein kurzer Gedanke zu Nachrichten und sozialen Medien. Geboren aus zwei Beiträgen, die ich gerade so gelesen habe, die nicht unmittelbar mit einander zusammenhängen, aber irgendwie dann halt doch.
Da ist das, was @hulalena auf Mastodon geschrieben hat:
Und da ist das, was @buddenbohm gestern gebloggt hat: Unter dem nicht ganz so großen Stein. Er beschreibt da seinen veränderten Nachrichtenkonsum, bei dem er am Tagesaktuellen nicht mehr so klebt, „wie ein Putzerfisch an der Scheibe des Aquariums“. Ein schöner Vergleich. Sein Blogbeitrag wurde durch einen anderen Blogbeitrag vom Stadtneurotiker inspiriert, der wohl ins selbe Horn stößt.
Mir geht es ähnlich wie Buddenbohm und ich sehe da auch einen Bezug zu Hulalena, denn letztlich geht es darum der üblichen Empörungsspirale zu entkommen. Weniger Sensationsnews, weniger direkte Reaktion darauf, mehr Medienkonsum mit Vertiefung.
Letzteres gibt es in der Regel erst so einige Tage später. Nun mag die Sau dann zwar offiziell schon wieder aus dem Dorf raus sein, aber egal: Wenn man sich dann immer noch zu dem Thema melden möchte, dann hat das meist auch mehr Tiefgang und folgt einem stringenteren Gedanken.
Insofern ist es mein Ansatz – den ich auch oft befolge – bei den typischen „Breaking News“ nicht nur mal kurz einen Schritt zurückzutreten, sondern wenigstens mal eine Nacht darüber zu schlafen.
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