Flüchtlinge und Kriminalität

Es ist schwer etwas über Flüchtlinge und Gewaltkriminalität zu schreiben ohne dass man entweder sofort der naive Gutmensch oder halt der Nazi ist. Andererseits sagt einem aber schon die Lebenserfahrung, dass nichts auf dieser Welt entweder ganz schwarz oder ganz weiß ist. Außer eben schwarz und weiß.

Ab sofort aber gibt es eine glasklare Beschreibung des Ist-Zustandes und daraus abgeleitet auch messerscharfe Handlungsanleitungen für die Politik. Zu verdanken haben wir das Christian Pfeiffer, der seine Ergebnisse in einem wunderbar unaufgeregtem Interview mit der Tagesschau mit uns geteilt hat. Das ist ein Lesebefehl.

Ehe ist mehr als Kinder haben

Morgen früh geht es im Bundestag um die Ehe für alle und es sieht gut aus, denn die Zeichen stehen nun auf völlige Gleichstellung. Nur einige Unionisten zicken noch. Alle Gegner führen die gleiche Begründung an und exemplarisch zitiere ich aus einem Interview der Badischen Zeitung den ausscheidenden Waldshuter MdB Dörflinger:

Der Staat würdigt in der Verfassung nicht die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern die Tatsache, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau, die sich in der Ehe dokumentiert, auf die Weitergabe von Leben ausgelegt ist.

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Neiddebatte? Nö. Gierdebatte trifft es besser

Die SPD stellt sich dem Kampf gegen die Exzesse bei den Managergehältern und bekommt – wie zu erwarten war – viel Gegenwind von allen möglichen Seiten. Ich kann die technischen und rechtlichen Aspekte der Vorschläge nicht beurteilen, da fehlt mir die Kompetenz. Ich kann und will aber etwas zum wie immer wohlfeilen Vorwurf der „Symbolpolitik“ sagen.

Meinetwegen.

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Sommerlochtier 2016: Der Hamster

Die Bundesregierung hat ihr Zivilschutzgesetz ein bisschen überarbeitet, weil das halt so was ist, was eine Bundesregierung hin und wieder tut. Das hätte normal niemand groß interessiert, aber da grad Sommerloch ist und sich keine lustigen Viecher finden um die Nachrichten zu füllen, haben sich die Medien halt die Hamster bzw. die gleichnamigen Käufe gesucht. Was will man auch sonst machen.

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Köln. Silvester.

Es bringt der Urlaub zur Jahreswende nun mal so mit sich, dass ich mehr Zeit habe und das Geschehen intensiver verfolgen kann als sonst. So auch gestern, als nach und nach das ganze Ausmaß und die Abscheulichkeit der Silvesternacht am Kölner Bahnhof (und andernorts) deutlich wurde. Die Online-Zeitungen überschlugen sich (nachdem sie das ganze zuvor komplett übersehen hatten) und die sozialen Medien, allen voran Twitter, explodierten.

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